Gruppentraining

Dein Hund hat keine schlechten Manieren. Er hat nur noch keine Alternative.

Jeder Hund bringt seine eigene Geschichte mit. Der eine ist als Welpe aufgewachsen, umgeben von Menschen und Eindrücken. Der andere hat seine ersten Monate in einem Tierheim verbracht – vielleicht in einem anderen Land, vielleicht unter Bedingungen, die Spuren hinterlassen haben. Wieder ein anderer zeigt zu Hause keinerlei Auffälligkeiten – und dreht auf dem Spaziergang komplett durch, sobald jemand zu nah an seinen Lieblingsplatz, sein Spielzeug oder sein Frauchen kommt.

Angst, Unsicherheit, Ressourcenverteidigung, belastende Vorerfahrungen – das sind keine Charakterfehler. Das sind Signale. Und genau diese Signale nehme ich ernst.

Mein Ansatz:

Eine starke Bindung zwischen Mensch und Hund ist keine nette Zugabe – sie ist die Grundlage für alles. Ein Hund, der seinem Menschen vertraut, der sich sicher und verstanden fühlt, zeigt deutlich seltener problematisches Verhalten. Viele Themen lösen sich, wenn die Bindung stimmt. Genau deshalb ist die Stärkung eurer Beziehung der Kern meiner Arbeit – bevor wir an einzelnen Verhaltensweisen arbeiten.

Bevor ich auch nur eine Trainingseinheit plane, schaue ich mir euch und euren Hund genau an. Mit einem ausführlichen Anamnesebogen und einem tiefgehenden Erstgespräch drehe ich jeden Stein um – denn nur wer versteht, warum ein Hund so reagiert wie er es tut, kann wirklich helfen.

Manchmal stellen wir dabei fest, dass das eigentliche Thema ein ganz anderes ist als das, womit ihr zu mir gekommen seid. Vielleicht steckt hinter dem Zerren an der Leine eine tiefe Unsicherheit. Vielleicht ist das Knurren am Napf kein Trotz, sondern pure Angst. Ich schaue hin – und dann gehen wir gemeinsam den richtigen Weg.

Das Training findet in der echten Welt statt – an Orten, die ich kenne und die ich gezielt nach eurem Trainingsstand auswähle. Wenn es sinnvoll ist, komme ich auch zu euch nach Hause. Zwischen den Terminen begleite ich euch mit regelmäßigen Begleit-Calls, damit ihr nie allein seid mit dem, was der Alltag so mitbringt.

Schritt 1

Wie? Wann? Warum?

Diese Fragen klären wir mit meinem eigens dafür entwickelten Anamnesebogen. Ich drehe jeden Stein um, schaue hinter jede Ecke – denn je besser ich deinen Hund und eure Geschichte verstehe, desto gezielter kann ich helfen.

Was löst die Reaktion aus? Seit wann?
In welchen Situationen?

Erst wenn ich das weiß, starten wir ins Training.

Schritt 2

Raus in die Welt

Wir trainieren nicht auf einem abgeschirmten Platz, sondern dort, wo das Leben stattfindet.

Je nach Stand eures Hundes wähle ich einen meiner drei festen Trainingsorte: von ruhig und übersichtlich bis reizreich und lebendig.

Schritt für Schritt. Immer so, dass euer Hund gefordert, aber nicht überfordert wird.

Schritt 3

Dran bleiben

Im Begleit-Call schauen wir gemeinsam auf Videos aus eurem Alltag – was hat gut geklappt, wo hakt es noch? Wir besprechen die nächsten Schritte, klären offene Fragen und ich gebe euch konkrete Werkzeuge für die Situationen, die euch im Alltag begegnen.

So bleibt keine Situation unbesprochen und ihr seid nie allein, wenn es mal wieder eng auf dem Weg wird.

Nicht den Kopf in Sand stecken

Es ist so viel mehr möglich, als du gerade denkst!

In einem Kennenlerngespräch beschnuppern wir uns und entscheiden dann, ob wir gemeinsam starten wollen.

Ich freue mich auf euch!

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